Liebe Gemeinde,

haben Sie es schon gewusst? Der 21. Juni ist der bundesweite Tag des Schlafes in Deutschland. Ein guter Schlaf hilft uns, unsere Gedanken zu ordnen und neue Energie für den kommenden Tag zu tanken. Mein großer Respekt gilt daher ganz ehrlich allen Eltern kleiner Kinder.
Während ich diese Kolumne schreibe, weiß ich schon, dass ich in diesen Tag in einem Zelt hineinschlafen werde, weil ich eine Waldklassenfahrt begleiten darf. Mit etwas Sorge schiele ich daher schon seit einigen Tagen auf die Wetterapp, denn die Nächte waren in den letzten Tagen ganz schön kalt und der Regen macht es nicht schöner. Gleichzeitig ist mir klar, in welcher Luxussituation ich mich befinde. Ich kann meinen Aufenthalt im Freien planen, einpacken, was ich zu benötigen glaube, und ich weiß, dass ich schon nach wenigen Tagen mein eigenes Bett zurückhaben werde.
Mit diesem Wissen und dem guten Gefühl, dass mir gerade keine Sorgen den Schlaf rauben, denke ich auch an diejenigen, die nicht das Glück haben, in einem sicheren und warmen Bett zu schlafen. Viele Menschen auf der Welt – ob durch Obdachlosigkeit, Krieg oder andere Umstände – haben keinen Zugang zu einem sicheren Schlafplatz.
In diesem Sinne möchte ich mit den letzten Zeilen des Abendlieds schließen:
„Und lass uns ruhig schlafen,
Und unsern kranken Nachbar auch!“
Eine geruhsame Woche wünscht

Johanna Peek, Mitglied des Pfarreirats