Running Dinner

Beim Running Dinner geht es um einen lustigen, geselligen Abend, der die Chance bietet, andere Menschen des Kreuz- und Dreifaltigkeitsviertels neu oder besser kennenzulernen. Einfache, schnelle Gerichte sind willkommen. Es ist ein 3-Gänge-Menü der besonderen Art! Und ein unvergesslicher Abend ist garantiert.
2017 wird das Running Dinner am Samstag, den 07.November, bereits zum 4.Mal in Heilig Kreuz stattfinden und vom Sachausschuss Familie organisiert. Der Ablauf sieht so aus:
19.00 Uhr Come-together im Pfarrzentrum Heilig Kreuz, Maximilianstraße 59
19.30 Uhr Vorspeise bei den ersten Gastgebern
20.30 Uhr Hauptgang bei den zweiten Gastgebern
21.30 Uhr Nachtisch bei den dritten Gastgebern
22.30 Uhr Come-back im Pfarrzentrum
Jedes Team ist Gastgeber für 4 oder 6 Gäste und bereitet einen Gang in der eigenen Küche zu. Zu den übrigen Gängen ist jeder Teilnehmer jeweils bei einem anderen Gastgeber eingeladen. Jedes Team besteht aus 2 Personen - egal, ob Partner, Nachbar, Bekannter oder Kollege. Mit der Anmeldung erklärt sich jedes Team bereit, einen Gang des Dinners vorzubereiten. Beim Come-together bekommt jeder Teilnehmende die Infos zu den Stationen des Abends. Den Abend beschließen wir gemeinsam im Pfarrzentrum. Für Getränke und Knabbereien im Pfarrzentrum zahlt jede/r Teilnehmer/in 5,- €.
Ca. eine Woche vor dem Event erfahren alle, ob sie Gastgeber für Vorspeise, Hauptgang oder Nachtisch sind. Gewünschte Zahl der Gäste: 4 oder 6. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen.
Alle Teilnehmenden bringen möglichst ihr Fahrrad mit.
Anmeldung bis zum 25. September 2017 im Pfarrbüro, Hoyastraße 22, Mo-Fr 9-13 Uhr, Di-Do 14-18 Uhr, oder per Briefumschlag inkl. der Teilnahmegebühr von 5,- € bitte in den Briefkasten des Pfarrhauses werfen.

Kontakt:

Sachausschuss Familie
Pastoralreferent Daniel Drescher
Hoyastr.22, 48147 Münster
Tel. 0251 - 202080
daniel.drescher@heilig-kreuz-muenster.de

Change places

So hieß eine Aktion, die unsere Pfarrgemeinde in Kooperation mit der Künstlerin Sara Dietrich in unserer Kirche umsetzte. Sarah Dietrich hatte den 1. Preis gewonnen bei einem Wettbewerb, in dem es um die Auseinandersetzung mit unserem Kirchenraum ging. Selber gehört sie keiner Glaubensgemeinschaft an, fand unseren Raum wunderschön, störte sich jedoch daran, dass man bei uns immer „in Reih und Glied“ sitzen muss. Daher wurden alle Bänke ausgeräumt und die Menschen gebeten, Sitzgelegenheiten mitzubringen und für drei Wochen in der Kirche zu belassen. Durch diese Aktion hat sich nicht nur unser Platz in der Kirche für drei Wochen verändert im Sinne von „change places“, sondern für viele Menschen sich auch das Verhältnis zur Kirche geändert - - - meist positiv.

Menschenkickerturnier

„Ich habe nie an unserer Chancenlosigkeit gezweifelt!“
(Richard Golz, früherer Torwart)

Ob Kaiserwetter oder „Fritz-Walter-Wetter“ – beim Menschenkickerturnier werden alle zwei Jahre Top-Leitungen auf den Rasen am Pfarrzentrum in der Maximilianstraße gezaubert. Zu diesem Gemeindehighlight demonstrieren (bislang) nicht bekannte Fußball-Idole ihre Künste: Der Einladung des  Sachausschusses Jugend (SAJ) folgen die Gruppen, Verbände und Einrichtungen unserer Gemeinde stets in großer Zahl und hochmotiviert. Beginnend mit dem Familiengottesdienst nimmt so ein für alle Beteiligten unvergesslicher Tag seinen Lauf: „Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär“ (Hans Krankl) – diesem Motto getreu kämpfen Klein und Groß getrennt in einem Kinder- und einem Erwachsenenturnier um den begehrten Kreuzpokal. Anders als auf dem großen Rasen ist die Bewegungsfreiheit beim Menschenkickerturnier durch eine Stange, die die Mitspieler mit den Händen berühren müssen, spürbar eingeschränkt.

Schnell werden Zuschauer zu begeisterten Fans, die jedes Tor ihres Teams bejubelten. Und Tore fallen in der Kreuzarena wie reife Früchte, eins schöner als das andere: „Die schönsten Tore sind diejenigen, bei denen der Ball schön flach oben rein geht“ (Mehmet Scholl). Professionell kommentiert wird das Geschehen – wie könnte es anders sein – von Stadionsprecher Dieter Klimpke, der die Teams allen Widrigkeiten zum Trotz dauermotiviert und anfeuert, auch wenn das Ergebnis nicht immer den Erwartungen entsprach („Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!“ – Lothar Matthäus).

Seit 2006 folgen Groß und Klein, Alt und Jung im Zweijahrestakt, immer zur Europa- und Weltmeisterschaft dem Ruf des Sachausschusses Jugend und ermitteln beim Menschenkickerturnier den Heilig-Kreuz-Champion. Neben den Aktiven auf dem Rasen sorgen zahlreiche helfende Hände in der Cafeteria, am Grillstand, an der Theke, bei der Kinderbetreuung und bei der Tombola für ein großartiges Event-Gefühl. Die Beteiligten, egal ob Zuschauer, Helfer oder Mitspieler, erleben einen herrlichen Tag der Begegnung und sorgen dafür, dass sich Kinder und Jugendliche in einem alle zwei Jahre neu gewählten Hilfsprojekt über eine finanzielle Unterstützung freuen können.

Im WM-Jahr 2018 wartet ein neuerliches Großturnier in der Heilig-Kreuz-Arena - hoffentlich eher bei Kaiserwetter denn bei Fritz-Walter-Wetter.

Church on the corner

Dies war der Name eines alternativen Gottesdienstmodells. Am ersten Sonntag im Monat wurden Gemeindemitglieder im Alter von 20 – 30 Jahren um 18.00 Uhr in eine Gaststätte eingeladen. Dort hatten wir für eine Stunde einen eigenen Raum, in dem wir gemeinsam gebetet, gesprochen, gesungen, geschrieben und geschwiegen haben. Leider kam dieses Modell bei den Medien erheblich besser an als bei der angesprochenen Altersgruppe, weshalb wir nach einem Jahr diesen Gottesdienst an dieser Stelle in dieser Form nicht mehr fortgesetzt haben. Inzwischen haben uns Fachleute gesagt, dass wir längeren Atem gebraucht hätten, um so eine Form zu etablieren. Die Gaststätte und diesen Raum gibt es nicht mehr, aber wer weiß, ob wir nicht an anderer Stelle wieder aktiv werden.

111 Jahre Heilig Kreuz

Warum nur alle 25 Jahre feiern? Warum nicht auch mal anlässlich einer anderen Jahreszahl? Gesagt – getan: 111 Jahre wurden gefeiert. Als „Fest“ wurde Pfingsten gewählt und mit vielen Ventilatoren Wind in die Kirche gebracht. Aber richtig lebendig wurde es am Montag vor Pfingsten, wo wir unsere Kirche, besser noch unsere Kanzel geöffnet hatten für alle Menschen, die immer schon mal was in bzw. der Kirche sagen wollten. „Unsere Kanzel für Sie“ war dieser Abend überschrieben. Per Postwurfsendung hatten wir uns an alle Haushalte auf unserem Gemeindegebiet gewandt und es kamen nicht nur viele Menschen, sondern es trauten sich auch viele Menschen, offen zu sagen, was sie denken. Ein bedenkenswerter Abend!

Playmobilkrippe

Man mag es kaum glauben wie lange im Pfarreinrat der Gemeinde über dieses Aktion diskutiert wurde. Obwohl als einmalige Aktion geplant, taten sich schon im Vorfeld nicht wenige Menschen schwer damit. Vielleicht war aber auch das Bild, das sie sich im Kopf davon gemacht haben - nur das eines Kinderspielplatzes in der Kirche. Rausgekommen ist eine buntes Wimmelbild mit tausenden von Figuren und zahlreichen kleinen Szenen, die in einem Begleitzettel erklärt und mit der christlichen Botschaft von Weihnachten in Verbindung gebracht wurden. Selten wurde eine Krippe von Nah und Fern so gut aufgenommen und kamen so viele Menschen in diesen Tagen in unsere Kirche.