Neue Möglichkeiten

Neues aus den Statuten für die Pfarreiräte

 

ALLGEMEINE BRIEFWAHL

Der Diözesanrat hat die Einführung der allgemeinen Briefwahl für die Pfarreiratswahlen 2017 beschlossen. Die allgemeine Briefwahl ist optional, das heißt die Pfarrei kann entscheiden, ob sie eine allgemeine Briefwahl oder die Wahl wie bisher durch Urnenwahl beschränkt auf zwei Wahltage durchführt. Die Kombination beider Verfahren in einer Pfarrei ist nicht möglich.

 

Was ist die allgemeine Briefwahl?

Bei der allgemeinen Briefwahl erhalten alle wahlberechtigten Pfarreimitglieder persönlich die Wahlunterlagen. Alle notwendigen Wahlunterlagen dazu werden den Wahlausschüssen durch das Bistum zur Verfügung gestellt.

 

Gewinn und Chancen der Briefwahl

 • Sie erreichen alle potenziellen Wähler/innen, auch Kirchenmitglieder, die nicht

regelmäßig den Gottesdienst besuchen und am Leben der Pfarrei partizipieren

• Sie signalisieren allen Wahlberechtigten echtes Interesse an ihrer Stimme

• Sie steigern die Wahlbeteiligung

In wenigen Schritten zur allgemeinen Briefwahl

• Sie* entscheiden sich für die Durchführung der allgemeinen Briefwahl

• Sie senden Ihre Stimmzettel an das Bistum Münster

• Sie erhalten vom Bistum die Briefwahlunterlagen für jedes wahlberechtigte Kirchenmitglied (auf Wunsch sortiert nach territorialen Gemeinden oder Straßenzügen)

• Sie verteilen die Briefwahlunterlagen persönlich oder versenden sie auf Pfarreikosten**

• Sie stellen an gut frequentierten Standorten der Pfarrei Wahlurnen bereit

* Der aktuelle Pfarreirat

** Für das Verteilen der Unterlagen berechnet Ihnen das Meldewesen des Bistums Münster die Anzahl der aufzusuchenden Haushalte

 

AKTIVES WAHLRECHT AB 14 JAHREN

Der Diözesanrat hat die Absenkung des Wahlalters beim aktiven Wahlrecht auf 14 Jahre beschlossen.

Denn Jugendliche wirken wesentlich im Alltag ihrer Pfarreien mit. Ihnen wird an vielen Stellen zugetraut, Aufgaben verantwortungsvoll zu übernehmen und ein lebendiges Gemeindeleben mitzugestalten.

Sie sollen die Möglichkeit erhalten, ihren sozialen Nahraum nicht nur durch ihr Tun, sondern auch durch ein legitimiertes Beteiligungsinstrument mitzugestalten.