Wiederaufbau der Schule St. Charles in Tamale

Wilfred Agana, ehemaliger Kaplan unserer Gemeinde und jetziger Leiter des Internats schreibt dazu: Am 21.03. gegen 21.30 Uhr ... hörte ich die Glocken läuten und fast gleichzeitig Stimmen, die riefen: „Hilfe! Hilfe! St. Charles brennt! Aus der Schule schlägt Feuer!“ ... Unser größtes Wohnheim mit drei Etagen stand in Flammen. Nach 8 bis 9 Minuten war die Feuerwehr da, aber sie konnte das Feuer nicht mehr löschen. Hilflos und verzweifelt mussten wir zusehen. Zum „Glück“ waren die Schüler zu dieser Zeit für das Abendstudium in den Klassenräumen. Daher gab es keine Todesfälle. Aber das  Wohnheim  bietet  Platz  für 503 Jungen und einen Lehrer. Diese haben alles verloren. Diese besitzen nur noch die Kleidung, die sie anhatten. Wir konnten die Schüler nicht nach Hause schicken, da auch ihr Geld und ihre Fahrkarten für die Heimfahrt verbrannt waren. Außerdem begannen am nächstenTag die Abschlussprüfungen, die auch jetzt noch andauern. Plötzlich waren wir Flüchtlinge im eigenen Internat. Geschlafen und geduscht wird draußen – trotz der Gefahr von Schlangen-, Skorpionen- und Spinnenbissen. Der Speisesaal und einige Klassenräume werden jetzt zum Schlafen genutzt. Gegessen wird draußen unter den Bäumen. Auch ein Teil des Unterrichts und der Prüfungen finden im Freien statt. ... Schüler von Nachbarschulen sammeln für uns, sie teilen Hemden, Matratzen, Betttücher, Schreibwaren, Eimer usw. mit uns. Auch einige Pfarrgemeinden und Privatleute beteiligen sich daran. Die Feuerwehr und die Polizei suchen nach der Ursache. Wir vermuten einen Kurzschluss oder andere Probleme mit der Stromversorgung. Leider ist das Gebäude nicht versichert. Soweit ist man in Ghana noch nicht."
Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, Schülern und Lehrern in Tamale in Ghana wieder ein schulisches Zuhause zu geben.

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